Ich habe das Gefühl, die ganze Zeit nur Stückwerk verfasst zu haben, gleich einem Maler, der zwar die Blätter eines Baumes gemalt hat, auch die Triebe eines neuen Frühlings und die fauligen Hinterlassenschaften von Parasiten, die ihm schadeten, aber den eigentlichen Stamm und die Anatomie des Baumes wegließ. Mal hier, mal da etwas. Aber was ist mit dem Eigentlichen? Denke daran, ein grundlegendes Werk zum Glauben zu schreiben und zwar vor allen Dingen kurz und präzise. Das einzige, was ich mich frage, ist: Wann Zeit finden?
¡ Buen Camino!
Mittwoch, 9. Mai 2012
Montag, 16. April 2012
Ein schweigender Dom
Samstag, 14. April 2012
Meine persönliche Resilienz
Erste Beobachtung. Das Bloggen ist für mich mein Leben gewesen,
als alles andere ein organisationstechnischer Scherbenhaufen war
und ich mich auf ein heiles Stückchen einer elektronischen Welt zurückzog,
um hier Anerkennung zu bekommen,
die mir im tatsächlichen Lauf der Welt fehlte.
Zweite Beobachtung. Die Prioritäten setzte ich manches Mal falsch,
was Euch sicherlich Lesegenuss bedeutete und
ein Höchstmaß an geistlicher Betrachtung gewährleistete,
doch mir beinahe ein tatsächliches Leben verbaut hätte.
Dritte Beobachtung. Virtus stat in medio- Die Tugend liegt in der Mitte,
was heißen soll: Alles in unserem Leben bedarf einer Maßhaftigkeit:
Ob es Proportionen sind, das Beten, das Essen oder auch das Bloggen.
als alles andere ein organisationstechnischer Scherbenhaufen war
und ich mich auf ein heiles Stückchen einer elektronischen Welt zurückzog,
um hier Anerkennung zu bekommen,
die mir im tatsächlichen Lauf der Welt fehlte.
Zweite Beobachtung. Die Prioritäten setzte ich manches Mal falsch,
was Euch sicherlich Lesegenuss bedeutete und
ein Höchstmaß an geistlicher Betrachtung gewährleistete,
doch mir beinahe ein tatsächliches Leben verbaut hätte.
Dritte Beobachtung. Virtus stat in medio- Die Tugend liegt in der Mitte,
was heißen soll: Alles in unserem Leben bedarf einer Maßhaftigkeit:
Ob es Proportionen sind, das Beten, das Essen oder auch das Bloggen.
Dienstag, 10. April 2012
✔
Ich habe das Physikum bestanden. Deo Gratias. Ehrlich gesagt vermag ich kaum noch etwas zu schreiben und seit Monaten ist dies der erste nicht-medizinische Satz, der über meine Tastatur huscht. Was ist es für eine Freiheit zu schreiben, welche Freude ist die wohldosierte Muße! Die letzten Monate waren die bisher auszehrendsten meines Lebens, denn ich lernte wirklich von früh bis spät. Heute fing schon das neue Semester an und ich schaue nun viel freudiger in die Zukunft. Ich werde sicher wieder schreiben und auch dieses Blog weiter führen, aber ich werde nun immer ganz klar die Prioritäten setzen und das Studium bzw. die Arbeit, die einem aufgegeben ist, nie wieder vernachlässigen, was in früheren Zeiten dieses Blogs durchaus geschehen ist.
Donnerstag, 11. August 2011
Bis zum Physikum....
Ich habe mich entschlossen, nun bis zu meinem Physikum meine Blogtätigkeit weitestgehend ruhen zu lassen, was bedeutet, dass ich bis April nächsten Jahres nur in Ausnahmefällen auf dieser Seite schreiben werde. Ich danke meiner ganzen treuen Leserschaft bis hierher und bitte Euch, vielleicht manchmal ein wenig für mich zu beten, dass ich es auch gut schaffe. Nach dem Physikum werde ich voraussichtlich in alter Frische wieder da sein- so ich es bestehe ( was ich doch stark hoffe-).
Bis später,
Laudetur Jesus Christus!
Phillip
Bis später,
Laudetur Jesus Christus!
Phillip
Mittwoch, 10. August 2011
Dienstag, 9. August 2011
Bei der Gnadenmutter von Altötting
Mein Bruder war mit meinen Eltern in Altötting und er hat mir erlaubt, ein paar Impressionen einzustellen, die ich Euch einfach nicht vorenthalten will. Auf dem Kapellplatz fand er auch lange Altarkerzen, die es in unseren Stumpenkerzenregion einfach nicht gibt. Als er sie mir zeigte, erwähnte er nebenbei: "Die sind auch schon geweiht..."
Montag, 8. August 2011
Von geistlichen Pferden und heiligen Korsagen
Der Rückweg von den Trappistinnen war für mich wie ein euphorischer Gedankenwald mit völlig ungeordneten Aspekten, der einem geistlichen Zuckerflash ähnelte. So viel an Denkwürdigem aus allen möglichen Bereichen und da existieren tatsächlich doch starke Schwestern, die jenseits aller deutschen Merkwürdigkeiten ein geistliches und ganz und gar unangepasstes Leben führen.
"Wir haben viel zu viele Klöster in Deutschland, die verbürgerlicht sind.. das reicht...", sagte die ehrwürdige Schwester, die dem Orakel von Delphi auch sonst sicher um einiges das Wasser reichen könnte. Was für ein harter Tobak, denn es stimmt: Es gibt Klöster mit Internetzugang auf der Zelle und die Auflösung sämtlicher Gebetszeiten. Das völlige Weglassen der Ordenskleidung. "Geben wir die Riten auf, so geben wir uns auf", gab ein Karthäuser von sich, als eine Kleinigkeit geändert werden sollte. Tatsächlich sind die vielen kleinen Riten des Alltags ein Haus, in dem man lebt und sich umso freier fühlt, je mehr sie eingeübt sind: eine geistliche Korsage, die einem vor Schwärmerei und Auflösungserscheinungen bewahrt, so lange man nicht eine Art geistliche Konservendose wird: Nur der gelebte und immer frische Glaube ist zusammen mit den Riten wirklich erquicklich. Sie bedingen einander und kommen ohne sich nicht aus: Fehlt der Glaube, sind Riten ein totes Schneckenhaus, was uns die Anglikaner lehren, fehlen die Riten, ist der Glaube ein ungebändigtes Pferd, das gerne durchgeht und selbst nicht weiß, in welche Richtung es gerade durchgeht.
Die Zucht der Regel, sie ist wohl die größte Freiheit, wenn man Gott wirklich sucht und ihn liebt. Ich sehe das asketische Gesicht der Nonnen vor mir, das eingerahmt in ihren Schleier und ihre weiße Hülle jene Freiheit erahnen lässt, die wohl kaum jemand in unseren Gefilden besitzt.
"Wir haben viel zu viele Klöster in Deutschland, die verbürgerlicht sind.. das reicht...", sagte die ehrwürdige Schwester, die dem Orakel von Delphi auch sonst sicher um einiges das Wasser reichen könnte. Was für ein harter Tobak, denn es stimmt: Es gibt Klöster mit Internetzugang auf der Zelle und die Auflösung sämtlicher Gebetszeiten. Das völlige Weglassen der Ordenskleidung. "Geben wir die Riten auf, so geben wir uns auf", gab ein Karthäuser von sich, als eine Kleinigkeit geändert werden sollte. Tatsächlich sind die vielen kleinen Riten des Alltags ein Haus, in dem man lebt und sich umso freier fühlt, je mehr sie eingeübt sind: eine geistliche Korsage, die einem vor Schwärmerei und Auflösungserscheinungen bewahrt, so lange man nicht eine Art geistliche Konservendose wird: Nur der gelebte und immer frische Glaube ist zusammen mit den Riten wirklich erquicklich. Sie bedingen einander und kommen ohne sich nicht aus: Fehlt der Glaube, sind Riten ein totes Schneckenhaus, was uns die Anglikaner lehren, fehlen die Riten, ist der Glaube ein ungebändigtes Pferd, das gerne durchgeht und selbst nicht weiß, in welche Richtung es gerade durchgeht.
Die Zucht der Regel, sie ist wohl die größte Freiheit, wenn man Gott wirklich sucht und ihn liebt. Ich sehe das asketische Gesicht der Nonnen vor mir, das eingerahmt in ihren Schleier und ihre weiße Hülle jene Freiheit erahnen lässt, die wohl kaum jemand in unseren Gefilden besitzt.
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Sonntag, 7. August 2011
Samstag, 6. August 2011
Besuch im Dom zu Halberstadt
| Ein meisterhaft geschnitztes, gotisches Chorgestühl für mindestens hundert Kleriker im Chorraum, der durch eine staunenswerten Lettner vom Schiff abgetrennt ist |
| Ein bierseelig dreinschauender Verkündungsengel, dem die Zeit ( die Reformatoren?) die Flügel abgerissen hat |
| Ein Blick in den gotischen Gewölbehimmel, rechts die Triumphkreuzgruppe des Lettners |
| Über dem Portal der Löwe- Sinnbild des königlichen Christus |
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Freitag, 5. August 2011
Was an Mariae Schnee geschah- eine Lateinübung
odie celebrat populus Dei festum dedicationis ecclesiae reverendissimae sanctae Mariae ad nives nominata basilica patriarchalis Romae, quia legenda in populo nivem invenisse in haec die anno 358 ab incarnatione Dni nostri, ubi Ecclesia nova in positione fundamentorum designata nive aedificanda esset. In somnio annuntiatum est Patriciis Ioanno mulierique filium expectatum natum esse, si aedificarent ecclesiam in loco indicando nive postero die mane. Concedunt ad Liberium papam, qui habuit somnium idem ac vere tumulus Esquilinus dealbatus in hac aurora. Sic factum est diem istam celebrare in commemorationione miraculi in urbe. Quare nivis in aestate indicaret? Veritas profunda in hoc miraculo, quod nivis cum Maria immaculata coniuncta, cuius proprietas conceptionis Domini simul virgine est de caelis data. Itaque nivis de caelis et albitudo eius indicans Virginem Mariam. Miraculum in calore aetatis nivati allegoria, ut conscii miratores nativitatis a virgine similis acti miraculosi simus.
( Ich gebe es großherzig zu: Ja, ich bin ein Nerd und ich liebe diese unsere Kirchensprache.)
( Ich gebe es großherzig zu: Ja, ich bin ein Nerd und ich liebe diese unsere Kirchensprache.)
Destillate anderer Natur: zuweilen köstlich und herb
Während wir so im Sprechzimmer dieses Trappistinnenklosters saßen, entwickelte sich ein dichtes und überaus aspektreiches Gespräch. Es scheint mir im Nachhinein nicht abwegig, sondern folgerichtig, dass klösterliche Frauen in ihrer Geschichte oftmals Liköre hergestellt haben- denn sie spiegeln in ihrer Lebensweise ein ähnliches Prinzip wieder, wie bei der Herstellung dieser starken Köstlichkeiten üblich, eine Essenz entstehen zu lassen, die über mehrere Schritte bis hin zur Destillation eine atemberaubende Dichte und Klarheit bekommt. Das, was aus ihren Mündern kam, war gewissermaßen ein Destillat ihres Wachens, ihres Betens, ihres Lebens. Frauen, die schweigen, reden anders- Von geläuterter Fröhlichkeit bis zum Blick in den Abgrund haben solche Gespräche ganz andere Dimensionen und sie wären es an sich schon wert, komplett mitgeschrieben zu werden: Weisheiten am laufenden Band, über jedwedes Thema, die nicht den Anspruch erheben müssen, solche zu sein, da sie es schlichtweg sind. All das geschieht in einem fast plaudernden Ton und sie entfließen einem Mund, der zum Lob Gottes psalmodiert und bei allen anderen Gelegenheiten wachsam gehütet ist. Ich bin mir sicher, dass es diese besonderen Produkte im Moment nur so selten gibt, da die Qualität der Herstellung- die Wahrung der Askese und der Regel - mitunter wohl allzu oft laissez-faire gehandhabt werden.
Donnerstag, 4. August 2011
Sie bauen eine Abteikirche und jeder kann zuschauen
Wer die Errichtung einer neuen Abteikirche in romanischem Stil quasi in Echtzeit mitverfolgen will, kann sich auf der Seite der Benediktiner von Clear Creek über die Picasaalben hier Woche für Woche einen Eindruck von großartigen bis subtilen Fortschritten machen. Simply Stunning!
Wie es mal werden soll, seht ihr hier.
Die Baufortschritte gibt es hier.
Wie es mal werden soll, seht ihr hier.
Die Baufortschritte gibt es hier.
Mittwoch, 3. August 2011
Antlitz des Mose
Als an jenem Tag in der Lesung vom Antlitz des Mose die Rede war, der mit einem Schleier verhüllt aus dem Heiligtum schritt, weil sein Antlitz von der Begegnung Gottes noch strahlte, trennten mich knapp dreitausend Jahre von jener Begebenheit. Schnell tut man diesen Schimmer ab, wenn es ihn denn gegeben habe. In meiner Generation scheint diese Stelle ein poetisches Relikt. In einer Kirche, die nicht mehr weiß, wer oder was sie ist und in der nur noch ergebnisoffen diskutiert wird, noch mehr. Als sich derselbe Tag neigte, wusste ich, dass es diesen Schimmer bis auf den heutigen Tag gibt und auf dem Gesicht gleich mehrer Frauen liegt.
Solchen Frauen war ich noch nicht begegnet- damit meine ich die Trappistininnen auf dem Donnersberg- einer kleinen Gemeinschaft, die sich um eine Nonne vor 30 Jahren sammelte. Heute ist es ein kleines und funktionierendes Kloster, das hoch oben auf einem Berg fast versteckt daliegt. Der Name: Getsemani- ein Ort, der Wachen und Beten impliziert. Als sich die Tür öffnete und ein Priester und ich vorher eingekauftes Gemüse vollbepackt in das Kloster trugen, wurde das Phänomen des Mose auf einen Schlag Gegenwart.
Ich erblickte eine wirklich ehrwürdige Nonne ( - heute scheint allgemein die Anrede ehrwürdige Schwester unpassend, ja geschwollen- liegt es aber nicht so sehr an der Zeitgemäßheit, sondern vielmehr am gesunkenen Niveau der Askese?). Sie war recht klein von Gestalt und doch im besten Sinne ehrfurchtgebietend. Ich sah sie an und war wie in einer innerlichen Schockstarre- wie gut, dass der Priester und die Schwestern gerade miteinander sprachen, um selbst erst einmal meinen Gemütszustand verdecken zu können. Wir wurden in das Sprechzimmer gebeten und sogleich erwartete uns Kaffee und Kuchen, der von einer der dortigen Schwestern selbst gebacken worden war. Es gab so viele Aspekte, die ich bemerkte und gewissermaßen zu einer Betrachtung des geistlichen Lebens auf grund bloßer Anwesenheit dieser Nonnen führten. Mit dem Essen tat ich mich zuerst schwer- zu stark war das Staunen, zu stark der Eindruck einer Schriftstelle, die gerade vor meinen Augen saß und zugleich ständig durch meinen Kopf schoss. Auch wenn überall mit Wasser gekocht wird- diese Frauen leben wirklich vor dem Angesicht Gottes und er verwandelt sie während des Betens und Wachens in einem Leben voll Askese. Ich weiß nicht, ob es ihnen selbst auffällt, dass sie so aussehen, aber jedem, der das Kloster offenen Auges betritt, sind sie ein Zeichen der Gegenwart des Herrn.
Ihr Habit ist eine Gebrauchskleidung, kein Kostüm, das man nur in der Liturgie trägt und danach wieder auszieht- sondern drückt zutiefst die Lebensweise, den damit verknüpften Habitus aus, der das ganze Leben wie Sauerteig durchzieht. Sie sind das, wofür ihr Habit steht- eine seltene Verknüpfung im Moment.
Intensiv waren die Gespräche, wie Hymnen an die Kirche. Als diese zwei Schwestern- die Gründerin und die Priorin vor mir saßen, erschien der Dialogprozess von Mannheim, in dem man ja angeblich die Kirche "zukunftsfähig" machen will, auf einmal wie eine nichtige Ansammlung teutonischer Schreibtischhengste. Sie alle waren entlarvt: Nur eine einzige Schwester von hier würde ausreichen, um diesen "Prozess" ad absurdum zu führen. Dort wurde lamentiert und hier wurde das Evangelium einfach umgesetzt. Ecclesia orans. Aus dieser Stille der Schwestern erwächst in einem Tag mehr, als in zehntausend Jahren dort aus deren gut bezahlten Gehirnwindungen schießen wird- Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
Solchen Frauen war ich noch nicht begegnet- damit meine ich die Trappistininnen auf dem Donnersberg- einer kleinen Gemeinschaft, die sich um eine Nonne vor 30 Jahren sammelte. Heute ist es ein kleines und funktionierendes Kloster, das hoch oben auf einem Berg fast versteckt daliegt. Der Name: Getsemani- ein Ort, der Wachen und Beten impliziert. Als sich die Tür öffnete und ein Priester und ich vorher eingekauftes Gemüse vollbepackt in das Kloster trugen, wurde das Phänomen des Mose auf einen Schlag Gegenwart.
Ich erblickte eine wirklich ehrwürdige Nonne ( - heute scheint allgemein die Anrede ehrwürdige Schwester unpassend, ja geschwollen- liegt es aber nicht so sehr an der Zeitgemäßheit, sondern vielmehr am gesunkenen Niveau der Askese?). Sie war recht klein von Gestalt und doch im besten Sinne ehrfurchtgebietend. Ich sah sie an und war wie in einer innerlichen Schockstarre- wie gut, dass der Priester und die Schwestern gerade miteinander sprachen, um selbst erst einmal meinen Gemütszustand verdecken zu können. Wir wurden in das Sprechzimmer gebeten und sogleich erwartete uns Kaffee und Kuchen, der von einer der dortigen Schwestern selbst gebacken worden war. Es gab so viele Aspekte, die ich bemerkte und gewissermaßen zu einer Betrachtung des geistlichen Lebens auf grund bloßer Anwesenheit dieser Nonnen führten. Mit dem Essen tat ich mich zuerst schwer- zu stark war das Staunen, zu stark der Eindruck einer Schriftstelle, die gerade vor meinen Augen saß und zugleich ständig durch meinen Kopf schoss. Auch wenn überall mit Wasser gekocht wird- diese Frauen leben wirklich vor dem Angesicht Gottes und er verwandelt sie während des Betens und Wachens in einem Leben voll Askese. Ich weiß nicht, ob es ihnen selbst auffällt, dass sie so aussehen, aber jedem, der das Kloster offenen Auges betritt, sind sie ein Zeichen der Gegenwart des Herrn.
Ihr Habit ist eine Gebrauchskleidung, kein Kostüm, das man nur in der Liturgie trägt und danach wieder auszieht- sondern drückt zutiefst die Lebensweise, den damit verknüpften Habitus aus, der das ganze Leben wie Sauerteig durchzieht. Sie sind das, wofür ihr Habit steht- eine seltene Verknüpfung im Moment.
Intensiv waren die Gespräche, wie Hymnen an die Kirche. Als diese zwei Schwestern- die Gründerin und die Priorin vor mir saßen, erschien der Dialogprozess von Mannheim, in dem man ja angeblich die Kirche "zukunftsfähig" machen will, auf einmal wie eine nichtige Ansammlung teutonischer Schreibtischhengste. Sie alle waren entlarvt: Nur eine einzige Schwester von hier würde ausreichen, um diesen "Prozess" ad absurdum zu führen. Dort wurde lamentiert und hier wurde das Evangelium einfach umgesetzt. Ecclesia orans. Aus dieser Stille der Schwestern erwächst in einem Tag mehr, als in zehntausend Jahren dort aus deren gut bezahlten Gehirnwindungen schießen wird- Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
Dienstag, 2. August 2011
Was ich niemals auswendig lernen musste
Dieses Morgengebet wird, solange ich denken kann, morgens bei uns vor dem Frühstück gebetet
und ich konnte es als eines der Ersten in meiner frühen Kindheit bereits auswendig. Wie wichtig ist es, Dinge früh kennen zu lernen und Formen mitzubekommen, auch wenn man sie mit drei oder vier Jahren nie in ihrer Gänze versteht. Ich wusste damals noch nicht genau, was Sünde oder Plage war, aber dieses Gebet bete ich dafür noch heute und empfinde diese Zeilen nicht als infantil oder gar peinlich, denn es deckt die wesentlichen Dimensionen des Tagesbeginns ab. Dinge sehr früh durch den bloßen Gebrauch unbewusst auswendig zu lernen, ist wichtig und es gibt so vieles, was wie von einem Schwamm von einem Kind aufgenommen wird, wenn es sieht, dass auch die Erwachsenen ihr Herz dort hinein legen. (Das gilt auch für die Liturgie- Infantiles wird man abstreifen.) Dazu zählt das Gebet und sei es das Inne halten vor dem Frühstück, um Gott zu danken. Mit diesen Gebeten ist es wie mit einer Rose, die während eines Lebens aufblüht und immer wieder neu von vielen Seiten betrachtet werden kann. Es ist nicht schlimm, wenn sie am Lebensmorgen noch nicht aufgegangen ist und vollkommen verstanden wird, es ist aber gewiss, dass sie auch dann immer noch blühen wird, wenn die gefürchtete Dämmerung des Alters hineinbricht.
O Gott, Du hast in dieser Nacht
so väterlich für mich gewacht.
Ich lob' und preise Dich dafür
und dank für alles Gute Dir.
Bewahre mich auch diesen Tag
vor Sünde, Tod und jeder Plag'
und was ich denke, red und tu'
das segne bester Vater Du.
Beschütze auch ich bitte Dich
o heilger Engel Gottes mich-
Maria bitt' an Gottes Thron für mich
bei Jesus, Deinem Sohn,
der hochgelobt sei allezeit
von nun an bis in Ewigkeit Amen.
und ich konnte es als eines der Ersten in meiner frühen Kindheit bereits auswendig. Wie wichtig ist es, Dinge früh kennen zu lernen und Formen mitzubekommen, auch wenn man sie mit drei oder vier Jahren nie in ihrer Gänze versteht. Ich wusste damals noch nicht genau, was Sünde oder Plage war, aber dieses Gebet bete ich dafür noch heute und empfinde diese Zeilen nicht als infantil oder gar peinlich, denn es deckt die wesentlichen Dimensionen des Tagesbeginns ab. Dinge sehr früh durch den bloßen Gebrauch unbewusst auswendig zu lernen, ist wichtig und es gibt so vieles, was wie von einem Schwamm von einem Kind aufgenommen wird, wenn es sieht, dass auch die Erwachsenen ihr Herz dort hinein legen. (Das gilt auch für die Liturgie- Infantiles wird man abstreifen.) Dazu zählt das Gebet und sei es das Inne halten vor dem Frühstück, um Gott zu danken. Mit diesen Gebeten ist es wie mit einer Rose, die während eines Lebens aufblüht und immer wieder neu von vielen Seiten betrachtet werden kann. Es ist nicht schlimm, wenn sie am Lebensmorgen noch nicht aufgegangen ist und vollkommen verstanden wird, es ist aber gewiss, dass sie auch dann immer noch blühen wird, wenn die gefürchtete Dämmerung des Alters hineinbricht.
O Gott, Du hast in dieser Nacht
so väterlich für mich gewacht.
Ich lob' und preise Dich dafür
und dank für alles Gute Dir.
Bewahre mich auch diesen Tag
vor Sünde, Tod und jeder Plag'
und was ich denke, red und tu'
das segne bester Vater Du.
Beschütze auch ich bitte Dich
o heilger Engel Gottes mich-
Maria bitt' an Gottes Thron für mich
bei Jesus, Deinem Sohn,
der hochgelobt sei allezeit
von nun an bis in Ewigkeit Amen.
Montag, 1. August 2011
Der Talar den Klerikern
Ich gebe zu, dass der Terminus der frommen Verkleidung, den ich in Bezug auf die Verwendung des Talares und des Rochetts für Nicht-Kleriker verwendete, überspitzt ist. Wie sagt doch der heilige Vater in Bezug auf einen namhaften deutschen Literaten? " äääh... zuweilen schießt er etwas übers Ziel hinaus..."
Obwohl ich mich nicht mit jenem vergleichen will, muss ich sagen, dass ich zu weit ging. Bei längerer Betrachtung ist es vernünftiger, von einer tieferen Verwurzelung in der Theologie bzw. Zeichenhaftigkeit der Liturgie zu sprechen, wenn ich vom Gebrauch der Albe für den Akolythendienst spreche. Ich habe als Ministrantenkleidung seit meinen Kindertagen auch Talar und Rochett getragen und habe es nie als eine fromme Verkleidung empfunden. Daher würde ich es auch durchaus korrigieren. Ja, Verkleidung lag mir immer fern, denn ich habe tatsächlich Christus angezogen, zumindest war dies die Meinung, in der ich es tat und tue- wann immer ich diese erhabene Kleidung anziehe. Was ich aber verteidige ist, nicht die Klerikerkleidung von Nicht-klerikern wie z. B. Kindern tragen zu lassen, da diese ja eigentlich nur all jenen zusteht, die Theologie studieren und tatsächlich im Klerikerstand leben.Dies wäre ein Dienst der Klarheit und Eindeutigkeit.
Obwohl ich mich nicht mit jenem vergleichen will, muss ich sagen, dass ich zu weit ging. Bei längerer Betrachtung ist es vernünftiger, von einer tieferen Verwurzelung in der Theologie bzw. Zeichenhaftigkeit der Liturgie zu sprechen, wenn ich vom Gebrauch der Albe für den Akolythendienst spreche. Ich habe als Ministrantenkleidung seit meinen Kindertagen auch Talar und Rochett getragen und habe es nie als eine fromme Verkleidung empfunden. Daher würde ich es auch durchaus korrigieren. Ja, Verkleidung lag mir immer fern, denn ich habe tatsächlich Christus angezogen, zumindest war dies die Meinung, in der ich es tat und tue- wann immer ich diese erhabene Kleidung anziehe. Was ich aber verteidige ist, nicht die Klerikerkleidung von Nicht-klerikern wie z. B. Kindern tragen zu lassen, da diese ja eigentlich nur all jenen zusteht, die Theologie studieren und tatsächlich im Klerikerstand leben.Dies wäre ein Dienst der Klarheit und Eindeutigkeit.
Sonntag, 31. Juli 2011
Objektivierung: die Notwendigkeit des Monastischen
Wenn man von den Reformen unseres Heiligen Vaters hört, dann ist ein Grundsatz "jene schlichte Einfachheit", nach der sich die Liturgie zu richten hat. In den Sinn kommen spontan das Altararrangement mit Kreuz und sechs Leuchtern, sowie barocke Gewänder und Spitzensaum bis zum Bauchnabel. Ich will nicht unseren Heiligen Vater kritisieren, denn sein Ansinnen ist zutiefst richtig. Nur muss die Umsetzung, für die er ja nicht vernatwortlich ist, wohl in Details anders aussehen, was zumindest die liturgische Gewandung betrifft: Zu sehr erinnert Spitze an Gardine und erlaubt einige andere unredliche Deutungen.Selbstverständlich darf es in der päpstlichen Liturgie etwas mehr von allem sein sein- doch wie kann man diese Reform in die Pfarreien übersetzen, ohne von der Substanz der Aussagen unseres Papstes etwas wegzunehmen? Der wahrlose Einsatz von Spitzenalben ist sicher nicht das Mittel, das den Kern des Anliegens unseres heiligen Vaters trifft. Desubjektivierung und Maßhaftigkeit erscheinen mir die weitaus passendsten Begriffe zu sein, unter denen man sein aktives Apostolat einer Reform der Reform zusammenfassen könnte. Es scheint auch kein Zufall zu sein, dass auch hier sein Name Programm ist: Benedikt als Vater des europäischen Ordenslebens sollte auch Wurzel unserer Betrachtungen sein, wenn es um eine Eichung der Liturgie geht. Schon mehrfach in der Geschichte ist genau dies geschehehn: Werden die Formen der Liturgie monastisch, orientieren sie sich an ihr, gesundet sie, da das einzige Kriterium für das gottgeweihte Leben nach dem Mönchsvater Benedikt die Suche nach Gott ist. Genau dies benötigt anscheinend unsere Liturgie- die innere Haltung der Gottsuche: Gott die Stelle zu geben, die ihm zusteht, ihm den eigenen Raum zu geben. Aus einer solchen Haltung kann kein Entertaining hervorwachsen oder gar die eigene Person in den Mittelpunkt fallen. Die Liturgie führt und ist gewissermaßen eine Landkarte der Gottsuche, deren Pfadbeschreibung nicht beliebig ist. Das Kreuz des Altares ist der Kompass und Richtungsangabe der heiligen Pilgerschaft. Die Gewänder sind die unabdingbare Arbeitskleidung: "Helm des Heiles" (galeam salutis) und mehrlagiger Ganzkörperschutz gegen Gefahren von Außen wie von Innen machen den Priester und seine Assistenz gewissermaßen zur Einsatztruppe Gottes, die in dieser Hinsicht einer Feuerwehreinheit bei einem Einsatz wohl nicht ganz unähnlich ist. Wie wertvoll ist es daher, dass die Akolythen Amikt, Albe und Zingulum tragen und nicht die Kleidung eines Klerikerchens, ( chierichetti) das man als Ministrant sowieso nicht ist. Richtungsweisender und zeichenhafter erscheint mir daher nachvollziehbarer Weise der Gebrauch der Albe in der Assistenz.
Samstag, 30. Juli 2011
Saarbrücken oder die Unnormalität der Normalität
Gott fügt und der Mensch muss ihm unablässig dafür danken. Ich bin gestern mit vielen neuen Eindrücken aus Saarbrücken wiedergekommen, die mich sicherlich sehr die nächste Zeit bewegen werden und die mich zwingen, manche Meinungen, die ich vorher für unantastbar hielt, zu überdenken und zu differenzieren. In manchem ist ein Umdenken geschehen, vielfach habe ich meine Fehler noch deutlicher entdeckt und gesehen, wie überaus ungenügend meine Bildung und mein Gebetsleben ist. Ich habe dort eine überaus geerdete und katholische Glaubenspraxis erleben dürfen, die durch ihre monastische Klarheit auffällt und bisweilen vom hiesigen Diözesanklerus verkannt wird, was, wie ich finde, eher für die dortige Praxis spricht. Was auf eine solche Art unter die Haut geht, das bleibt verbürgerlichten Kirchenangestellten wohl zumindest verborgen. Die Klarheit der Formen und die dortige Liturgie besticht und entrüstet den Gottsuchenden. All jenen wachen Herzen kann ich nur anraten, diese Kirche zu besuchen. Dort wurde mir wieder einmal deutlich, dass es darum geht, die Schubladen zu schließen und auch aus dem Gebrauch zu verbannen, die mit einordnenden Adjektiven versehen sind und es so leicht machen, Dinge unwiderbringlich abzulehnen. Ja, die Kirche braucht eine neue unetikettierbare Mitte, die aus der monastischen Klarheit der Tradition entspringt. Nicht Spitzenalben oder die Form des Usus, in der die Messe gefeiert wird, sind dafür maßgeblich, sondern die Fülle des Evangeliums und ein gesundes christliches Leben, das aus dem Gebet und der Disziplin lebt, was bei jedem Einzelnen beginnt. Wie notwendig ist das Wachstum einer neuen katholischen Normalität - wie selten ist diese einfache Mitte geworden, wie polarisiert ist die Kirche- Sie wird doch förmlich zerrissen von solchen nach Art der Mannheimer Berufskatholiken, von denen macher gar nicht mehr praktiziert, bis hin zu all jenen, die wundersüchtig jede Privatoffenbarung schnappen und ihr Brot mit Weihwasserzusatz backen. Wo dagegen ist die katholische Normalität? Ist sie nicht schon lange vor lauter Dinkelkeksen geflüchtet oder im Angesicht der noblen Fuhrparks mancher Bischöfe verdunstet?
Montag, 25. Juli 2011
Sonntag, 24. Juli 2011
Zwei Sätze:
"Gewissenserforschung beginnt mit dem Dank an das Gute, das uns Gott getan hat."
"Kaum jemand sündigt, weil einem das Böse Spaß macht."
Dies sind zwei Gedankensplitter, die ich besonders interessant fand- denn es sind im Grunde zwei Grundsätze, die bekannt sind, aber oft nicht im Gedächtnis.
Samstag, 23. Juli 2011
Norcia-So geht Erneuerung
Während die Berufskatholiken in Deutschland an ihrer Identität zweifeln und über das "Strittige" im Leerlauf diskutieren, hat man es in anderen Orten der Welt verstanden, wie wahre Erneuerung geht: Nicht durch Phrasendrescherei, sondern durch Gebet, Askese und einen ohne Wenn und Aber praktizierten Glauben. Die Neugründung dieser Benediktiner deckt die Plattitüde großer Teile der deutschen Kirche auf- wie beschämend für das Volk des Bonifatius und zugleich erhellend und inspirierend!
Montag, 18. Juli 2011
Neues Video online!
Endlich habe ich die Aufnahme unseres gesungenen Introitus bekommen können und habe sie sogleich in ein kleines Filmchen verwandelt, das Ihr Euch nun auf youtube und gloria.tv angucken könnt. Die Gregorianik steckt bei uns noch in den Kinderschuhen, aber so ein bisschen gut klingt das Ganze vielleicht doch. Eben nicht alle katholischen Studentengemeinden sind nur auf der Gitarrenschiene.
Freitag, 15. Juli 2011
Deo Gratias!
Heute habe ich tatsächlich die letzte Klausur für dieses Semester bestanden. Die letzten Tage waren sehr arbeitsam. Danke an alle, die an mich gedacht und auch für mich gebetet haben: Es hat geholfen!
Nun wird gefeiert:)
Nun wird gefeiert:)
Mittwoch, 13. Juli 2011
Kirche 2015 ist Kanzerogenese am Leib Christi
Dialog. Das ist in Bezug auf das, was mit den Visionen der Kirche von 2015 angeschoben wird, die Bankrotterklärung an die eigene Identität. Was dort gewünscht wird, erscheint als ein innnerweltliches Produkt und zeigt, dass das Brainstorming der dortigen Anwesenden nichts weiteres als eine der Welt angepasste, billige Kopie des Protestantismus in seiner weichgespültesten Form darstellt. Nichts davon, dass wir uns nicht dem Geist dieser Welt anpassen sollen. Das Evangelium hat so Recht: Die größtenteils grauhaarigen Köpfe dort erscheinen wie das sprichwörtlich schalgewordene Salz.
Welches Selbstverständnis herrscht dort? Mir fällen spontan im Wesentlichen zwei Adjektive ein: pathologisch und unterkatechetisiert- Die Forderungen sind daher zumindest unwürdig einer weiteren Betrachtug- sie sind nichts Neues. Was dort dialogisiert worden ist und nun mit Kirchensteuermitteln weiter ausgelatscht wird, fällt, wenn man es medizinisch analogisiert, auf den Bereich der Krebsforschung: Dialoggprozess, das ist Kanzerogenese am Leib Christi, der Kirche. Das ist das, was eine angepasste Beamtenschaft will, die selbst in der Tradition des Bruches steht und eine Kirche, die lebt, gar nicht haben will -sonst könnte es unangenehm werden. Denn der Geist weht, wie er will, Beamte dagegen "machen" eine Kirche 2015. Unter diesem Gesichtspunkt ist Dialog ein Etikett für Aufbegehren, denn wenn man auf die Ideen schaut, bietet sich ein recht homogenes Bild: Das Ende des Liedes scheint vorprogrammiert.
Welches Selbstverständnis herrscht dort? Mir fällen spontan im Wesentlichen zwei Adjektive ein: pathologisch und unterkatechetisiert- Die Forderungen sind daher zumindest unwürdig einer weiteren Betrachtug- sie sind nichts Neues. Was dort dialogisiert worden ist und nun mit Kirchensteuermitteln weiter ausgelatscht wird, fällt, wenn man es medizinisch analogisiert, auf den Bereich der Krebsforschung: Dialoggprozess, das ist Kanzerogenese am Leib Christi, der Kirche. Das ist das, was eine angepasste Beamtenschaft will, die selbst in der Tradition des Bruches steht und eine Kirche, die lebt, gar nicht haben will -sonst könnte es unangenehm werden. Denn der Geist weht, wie er will, Beamte dagegen "machen" eine Kirche 2015. Unter diesem Gesichtspunkt ist Dialog ein Etikett für Aufbegehren, denn wenn man auf die Ideen schaut, bietet sich ein recht homogenes Bild: Das Ende des Liedes scheint vorprogrammiert.
Dienstag, 12. Juli 2011
Das alte St. Peter
Das alte St. Peter in Rom als Rekonstruktion anhand von Quellen und noch existierenden Teilen. Man beachte die Chorschranken, die Vorhänge und das Ziborium, das das Apostelgrab überspannt. Spürt man da nicht die Verbindung einer gemeinsamen Wurzel, die die Liturgien des Westens und des Ostens verbindet?
Montag, 11. Juli 2011
Sonntag, 10. Juli 2011
Schwarz kehrt zurück
Anscheinend sind schwarze Messgewänder bei der Beerdigung von s. E. Kard. Sterzinsky getragen worden, was mich sehr überrascht. Sieht auf jeden Fall würdiger und passender aus, als das normalerweise im neueren Gebrauch verwendete Violett. Schwarz ist und bleibt eben Trauerfarbe und auch in der Kirche darf die Trauer zugelassen werden. Violett hat da noch nie gepasst. Danke an Braut des Lammes!
Eine Welt, in der man lernt
Im Moment pauke ich ja noch, wie Ihr wisst. Darum wollte ich Euch mal ein paar Eindrücke von meinem Alltag zukommen lassen- wie gesagt, es ist höchst profan und das unterste Bild ist nicht meine Wohnung. Na, wie auch immer- noch nicht einmal ein lernfreier Sonntag ist mir gegönnt- dazu sitzt mir der Stoff zu sehr in meinem Nacken- heute Abend gehts dann in die Auffeger- und Nachzüglermesse. Das ist mein Sonntag. Ich weiß, kein perfekter Tag des Herrn.
Mittwoch, 6. Juli 2011
Bloggertreffen bei Tiberius- immer gerne
Epistulae Tiberii hatte ja den Vorschlag eines mehr oder weniger berlinerischen, bzw. ostdeutschen bzw. berolinophilen Bloggertreffens geäußert und da ich auch ein dreiviertel Jahr in dieser erlauchten Stadt gelebt habe, fühle ich mich auch durchaus angesprochen. Demnach würde ich glatt sagen: Tiberius, ich wäre dabei- kommt nur aufs Datum an.
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